Vor etwa vierzig Jahren wurde diese „Bewegung“ von der US-Amerikanerin Eunice Kennedy Shriver gegründet. Ihre ältere Schwester Rosemary Kennedy litt damals an einer Behinderung. In sehr kurzer Zeit hat sich die Initiative weltweit verbreitet.
Ziel von Special Olympics ist es, die Menschen mit geistiger Behinderung, sowie mehrfach behinderte Menschen über den Sport in unsere heutige Gesellschaft zu integrieren.
Das IOC fördert und unterstützt ausdrücklich dieses Vorhaben. U. a. auch dadurch, dass die Bezeichnung „Special Olympics“ offiziell in Wort, Schrift und Bild genutzt werden kann.
Der Geschäftssitz des weltweiten Dachverbandes Special Olympics International befindet sich zurzeit in Washington DC/USA.
Weltweit werden im Vierjahresrhythmus die Special Olympics World Games veranstaltet. Seit 1968 die Sommerspiele, seit 1977 die Winterspiele. Die kommenden, 13. Sommerspiele finden 2011 in Athen statt. Etwa zwei Dutzend olympische sowie nichtolympische Sommer- und Wintersportarten zählen
insgesamt zum Turnierprogramm dieser beiden Multi-Veranstaltungen.
Für Deutschland zeichnet der 1991 gegründete Verband „Special Olympics Deutschland e.V. [SDO] “ verantwortlich. Sein Sitz ist aktuell in Berlin.
In Anlehnung an die Struktur der World Games veranstalten verschiedene nationale Verbände ihre eigenen „National Games“. So auch SDO.
Die nächsten Special Olympics Nationalen Sommerspiele sind für das kommende Jahr von Montag, 14. bis Donnerstag, 18.6. in Bremen terminiert.
Special Olympics hat in Deutschland einen sehr hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Das zeigt sich u. a. an dem persönlichen Engagement vieler Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Und auch der nicht nachlassende Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zeigt deutlich, dass alle machbaren Anstrengungen unternommen werden, um diesen gesundheitlich Betroffenen ein Miteinander in unserer Gesellschaft zu ermöglichen und es ihnen so weit wie möglich zu erleichtern.





