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18. Mai 2012
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Olympic Museum Lausanne

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Lausanne wird von uns, zunächst einmal, mit allen typisch schweizerischen Eigenschaften in Verbindung gebracht. Mit circa 130.000 Einwohnern ist die Hauptstadt des Kantons Waadt die fünftgrößte Stadt des Landes. Bestechend schön ist seine Nähe zum Genfer See. Dort finden Sie, liebe Seniorinnen und Senioren, neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten in und um Lausanne herum das Museum des Internationalen Olympischen Comites [IOC], das „Olympic Museum Lausanne“.

Es ist, ebenso wie das IOC selbst, weltweit einzigartig. Seine Gründungsgeschichte geht weit über hundert Jahre zurück. Bis hin zu Pierre de Coubertin, dem eigentlichen Initiator und Ideengeber.

IOC-Präsident Juan Antonio Samaranch machte das Olympic Museum zu dem, was es heute ist und verkörpert: Ein gediegener Treffpunkt für Sport, Kunst und Kultur unter einem Dach. Eine weltweit bekannte Attraktion. Aber auch für die Stadt Lausanne selbst, die Heimat von IOC und zahlreichen anderen Sportverbänden. Der jetzige Museumskomplex wurde im Juni 1993, anlässlich des 99jährigen Bestehens des IOC, eingeweiht und in Betrieb genommen. Seitdem ist er sowohl sportliche Wallfahrtsstätte als auch Dienstleistungsunternehmen. Jährlich besichtigen etwa 180.000 Besucher/innen den viergeschossigen Gebäudekomplex inklusive der großzügig angelegten Parkanlage. Europäer und Asiaten zählen zu den häufigsten Gästen.

Das Olympic Museum Lausanne ist modern und großzügig angelegt. Ausstattung und Raumaufteilung sind multifunktional konzipiert. Temporäre und Dauerausstellungen, eben Sport auch aus Kunst und Kultur, sind an der Tagesordnung. Ebenso Symposien und Workshops mit fachlich hochkarätigen Besetzungen. Im Untergeschoss befindet sich die Olympische Bibliothek. Und zwar in Printform sowie auch audiovisuell. Eine Etage höher beginnt der virtuelle Gang durch die olympische Geschichte und ihre Entwicklung. Bedeutsame, weltweite IOC-Projekte werden vorgestellt. Ebenso die bisherigen Präsidenten, Organisation und Struktur des IOC. Hier befindet sich der Museum Shop. Fundstätte für Merchandising, aber auch für Erinnerungen an die Vergangenheit, und an den aktuellen Besuch.

Im ersten Obergeschoss geht es dann ausschließlich um den olympischen Sport. Aufgeteilt in Spiele und in Athlet/innen wird der Besucher durch die verschiedenen Sommer- und die Winterspiele geführt. In der Hall of Fame trifft er auf berühmte und erfolgreiche Athlet/innen. Auch und gerade auf dieser Etage sorgt hochmoderne Audio-/Videotechnik für Spannung und permanente Abwechslung. Man fühlt sich dem olympischen Sport verbunden, ja zugehörig.

Im Obergeschoss erwartet den Besucher dann das Museumsrestaurant mit großzügiger Terrasse sowie einzigartigem Blick auf den Genfer See und die Schweizer Alpen. Serviert wird nahezu alles. Die Auswahl für die bis zu 150 Gäste reicht von kleinen Erfrischungen bis hin zum Mehrgänge-Menü. Neben traditionellen schweizerischen Gerichten werden sporadisch auch s. g. Themengerichte angeboten, die sich an den weltweiten aktuellen Sportereignissen orientieren. Der Küchenbrigade wirkt multikulturell und weltmännisch.

Und wenn es Wetter und Zeit zulassen, sollten Sie Ihren Museumsbesuch mit einem Bummel durch den Park beenden. Sowohl Architektur verschiedener und verschiedenartiger Kunstwerke als auch gärtnerische Gestaltung runden den Eindruck ab, dass dieser Besuch des Olympic Museum Lausanne ein gelungener und überaus informativer Ausflug in Geschichte und Gegenwart des weltweiten olympischen Sports gewesen ist.

Sie werden danach die nächsten Olympischen Spiele, im kommenden Jahr in Vancouver sowie in drei Jahren in London, mit ganz eigenen „olympischen Augen“ sehen und verfolgen!

 

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