Stehen in Ihrem Handy Ihr Partner, Schwester, Bruder oder Kinder unter ihren Vornamen? Dann sollten Sie Ihr Handy ganz schnell umprogrammieren und die Rufnummer von Personen, die im Notfall verständigt werden sollten, unter einer bestimmten Abkürzung - nämlich IN (Im Notfall) speichern. Denn wenn Ihnen etwas passiert ist und Sie nicht ansprechbar sind, können Helfer nicht wissen, hinter welchem Namen sich die wichtigsten Angehörigen verbergen. Oft wird wertvolle Zeit vertelefoniert, bis man den richtigen Ansprechpartner erreicht hat. Tag für Tag stehen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte bei Unfällen oder Notfällen vor der Frage, wie sie die Angehörigen des Opfers ganz schnell erreichen können, wenn der Betroffene nicht mehr ansprechbar ist.
Denn wo sonst können Helfer ganz schnell wichtige Informationen, die für die Behandlung lebensnotwendig sein können, erhalten. Würde jeder Handy-Besitzer unter einer speziellen Abkürzung die wichtigsten Telefonnummern speichern, würde das den Rettungskräften die Arbeit sehr erleichtern.In England wird das bereits praktiziert. Dort hat die sich die Abkürzung ICE (In Case of Emergency - Im Fall eines Notfalls) durchgesetzt. Hinter diesen Kürzeln werden die Telefon-Nummern von Ehefrau, Kindern oder Geschwistern eingetragen.
Für Deutschland wird von der Deutschen Berufsfeuerwehr die Abkürzung IN (Im Notfall) empfohlen. Wichtig ist, dass Großbuchstaben verwendet werden. Und so sollte der Eintrag aussehen IN 1 z. B. Partner und dann die Rufnummer; IN 2 z. B. Tochter und Rufnummer IN 3 z. B. Schwester und Rufnummer.





